Deutsches Bündnis gegen Depression

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Nürnberger Veranstaltungen 2002
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Nürnberger Veranstaltungen 2002


Wenn nicht anders angegeben, ist der Eintritt frei.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Mit freundlicher Unterstützung der AOK Bayern, der Sparda Bank eG und dem Caritasverband Nürnberg e.V.

 

Januar

 

14. Januar 2002, 19.30 - 21.45 Uhr
Migration und Depression
Dipl.-Psychologe Faruk Temel, Sozialpsychiatrischer Dienst Arbeiterwohlfahrt (AWO)
MigrantInnen sind von der Krankheit Depression ebenso betroffen wie alle anderen Nürnberger Bürger. Mit welchen Hilfsangeboten kann diese Bevölkerungsgruppe erreicht werden?
Welche Umstände - z.B. die Erfahrung von Flucht oder Fremdsein in Deutschland - beeinflussen die Lebenssituation der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Der Referent kennt die speziellen Probleme von MigrantInnen aus seiner Tätigkeit beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und versucht eine kritische Stellungnahme zum Themenkreis "Depression und Migration".
Bildungszentrum Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2, Zi. 3.11/3.12

 

16. Januar 2002, 19.30 Uhr
Mir geht's doch gut - eigentlich! Depression bei Männern
Dipl.-Psych. David Althaus, wiss. Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität, München
Wenn dumpfe Verzagtheit das Bewusstsein flutet, sehen Männer kaum einen Ausweg. Sie finden nur schwer Zugang zu Hilfsangeboten, weil sie sich und ihrem Umfeld nur ungern ihre Seelenfinsternis, die sie oft ohne Grund überkommt, eingestehen. Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Depression und suizidalen Verhaltens bei Männern werden kurz erläutert. Im Anschluss daran bleibt ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion. Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Männer.
Männer Forum Nürnberg, Loni-Übler-Haus, Marthastr. 60

 

21. Januar 2002, 19.30 - 21.45 Uhr
Suizid: Die Situation der Zurückbleibenden
Referent: Dipl.-Psych. Dr. Helgard Hefner, AGUS (Angehörige um Suizid)
Wenn ein Mensch Hand an sich legt und dadurch die Kommunikation mit seiner Umwelt abrupt abbricht, stürzt er seinen Verwandten- und Freundeskreis in eine tiefe Lebens- und Sinnkrise. Oft werden die Zurückbleibenden mit ihrer Trauer, ihren Ängsten, Selbstzweifeln, Schuldgefühlen, ihrer Scham, aber auch mit ihrer Wut und den aggressiven Gefühlen gegenüber dem Suizidenten von der Kirche und der Gesellschaft allein gelassen. Die Referentin, Dipl.-Psych. Dr. Helgard Hefner, leitet eine Selbsthilfegruppe für Zurückbleibende nach einem Suizid und berichtet über Wege durch die Trauer.
Bildungszentrum Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2, Zi. 3.11/3.12

 

März

 

11. März 2002, 19.30 Uhr
Strategien zum Umgang bei wiederkehrenden Depressionen
Prof. Dr. U. Hegerl, Sprecher des Kompetenznetzes Depression, Psychiatrische Klink der LMU München
Viele Menschen, die eine Depression hatten und durch die Hilfe von Psychotherapie bzw. Pharmakotherapie die Depression überwinden konnten, erleiden einen Rückfall (manchmal nach Monaten, manchmal nach Jahren). Trotz guter Behandlung neigen diese Menschen dazu, in größeren Intervallen immer wieder in eine depressive Phase zu kommen. Wie kann ein Mensch lernen, im Wissen um die eigene Verletzlichkeit für weitere depressive Episoden, mit seiner Krankheit umzugehen?
Gesundheitsamt, Burgstr. 4, Gesundheitsstudio

 

12. März 2002, 18.00 Uhr
Depression bei älteren Menschen - die Situation der Angehörigen
Dr. H. Lehfeld, leitender Psychologe in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg Nord und Mitglied im Kompetenznetz Depression
Dr. A. Krödel, Facharzt für Psychiatrie in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Nürnberg Nord
Depressionen im Alter belasten nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die Mitmenschen: Ehepartner, Kinder und Freunde. Der depressiv Erkrankte verliert oft jegliche Initiative, ist antriebslos und beziehungsunfähig. Aber auch die Angehörigen sind betroffen und fühlen sich oft überfordert und hilflos.
Was sollten Angehörige über Depression wissen und wie können sie die Behandlung unterstützen?
Nachbarschaftshaus, Adam-Klein-Str. 6

 

Fotowettbewerb "Auf der Suche nach dem Licht"
Auf der Suche nach dem Licht 

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer des Fotowettbewerbs

 

Das Nürnberger Bündnis gegen Depression bedankt sich ganz herzlich für die zahlreichen Fotoeinsendungen. Wir waren sehr erfreut und auch überrascht über die starke Resonanz. Insgesamt erhielten wir 141 Fotos, die wir ab 18. März 2002 im Nürnberger Rathaus präsentieren.

 

18. März 2002 - 12. April 2002
Ausstellung des Fotowettbewerbs "Auf der Suche nach dem Licht"
Wir suchten Fotografien, die sowohl Beklemmung und Trauer als Freude und Hoffnung möglichst eindrucksvoll widerspiegelten. Die Ausstellung ist bis zum 12. April werktags von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen.
Rathaus Nürnberg, Hauptmarkt 18, II. Stock

 

20. März 2002, 19.00 Uhr - 21.00 Uhr
Psychische Erkrankungen und Arbeitswelt
Dipl.-Psych. D. Althaus, wiss. Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität, München; Mechthild Schuppke, Reha-Beraterin des Arbeitsamtes Nürnberg; Peter Schmitt-Moritz, Gewerkschaft ver.di Erlangen, Fachbereich Gesundheitswesen, Experte für Arbeitsrechtfragen;
Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden immer höher: Unsichere Arbeitsverhältnisse, befristete Arbeitsverträge, ständiger Wandel der Produktionsbedingungen, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Karriereknicks, hohe Anforderungen an Mobilität und Leistung belasten Arbeitnehmer zunehmend und können psychische Erkrankungen auslösen bzw. bereits bestehende verstärken. Wer an einer psychischen Erkrankung leidet, ist oft nicht mehr in der Lage, seinen bisherigen Beruf auszuüben oder wird durch lange Krankschreibung berentet.

 

Welche Möglichkeiten der beruflichen Reintegration gibt es? Die Reha-Beraterin des Arbeitsamtes Nürnberg, Mechthild Schuppke, stellt in ihrem Vortrag kurz die Möglichkeiten der beruflichen Reintegration vor und beantwortet im Anschluss daran gerne Ihre Fragen. Der Psychologe David Althaus ist der Projektleiter des Nürnberger Bündnisses gegen Depression und gibt einen kurzen Überblick über die Krankheit Depression und Anlaufstellen in Nürnberg. Herr Schmitt-Moritz kann ihre Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantworten.
Haus Eckstein, Burgstr. 1-5, gr. Saal

 

April

 

9. April 2002, 19.30 Uhr
Frauen und Depression
Inge Albrecht, Dipl.-päd. HP
Frauen sind in besonderer Weise gefährdet, an einer Depression zu erkranken. Es wird erwartet, dass sie für andere da sind. Gleichzeitig erhalten Frauen aber meist wenig Unterstützung von ihrem sozialen und familiären Umfeld. Der Vortrag beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und biografischen Risikofaktoren sowie Erscheinungsformen einer depressiven Erkrankung bei Frauen. Es geht aber auch um mögliche Schritte zur Verbesserung der Lebensqualität. Der Vortrag informiert auch über ein Gruppenangebot des Frauengesundheitszentrums, das ab Juni 2002 betroffene Frauen unterstützen möchte, ihre Beziehungsfähigkeiten zu sich und anderen zu verbessern und in ihrem beruflichen und privaten Alltag wieder handlungsfähiger zu werden (Gruppenleitung Inge Albrecht, Irene Willuweit; beide Gestalttherapeutinnen)
Gesundheitsstudio des Gesundheitsamtes, Burgstraße 4

 

10. April 2002, 18.00 Uhr
Früherkennung und Behandlung von Depression
Dr. med. Michael Schütze, Studienzentrum Nürnberg der Ludwig-Maximilians-Universität München
Im Vortrag geht es um körperliche und seelische Beschwerden der Krankheit Depression mit ihren verschiedenen Formen und Ausprägungen (Symptome, auch in Bezug auf Schweregrad und Alter). Ferner wird der Referent die Möglichkeiten einer Früherkennung (Diagnose) und frühzeitigen Behandlung (Therapie) auch leichterer und mittelgradiger Formen der Erkrankung erläutern und dabei Bezug nehmen auf ein laufendes Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie verschiedener Universitäten (so genannte MIND-Studie) in Nürnberg. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zur Information über eine eventuelle Teilnahme am Forschungsprojekt.
Gemeinschaftshaus Nürnberg-Langwasser, Glogauer Straße 50, 90473 Nürnberg

 

18. April 2002, 19.30 Uhr
"Filmpremiere des Films: "Leben mit Depression…Betroffene berichten"
Ein Film vom Nürnberger Bündnis gegen Depression in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Gerhard Faul, Medienladen e.V.
Mit Unterstützung von: Bayerisches Staatsministerium f. Arbeit- und Sozialordnung, Familie und Frauen, Sozialreferat der Stadt Nürnberg, Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe e.V., Lundbeck GmbH & Co., Robert Bosch Stiftung, Universa Krankenversicherung a.G.
Alle Interessierten sind ganz herzlich zu dieser Premiere mit anschließender Diskussion und kleinem Buffet eingeladen.
Im Künstlerhaus, K4 Festsaal, Königstr. 93

 

24. April 2002, 19.30 Uhr - 21.00 Uhr
Volkskrankheit Depression
Dipl.-Psych. Ralf Ott, freier Mitarbeiter des Nürnberger Bündnisses gegen Depression
Depressionen zählen zu denjenigen Problemen, weswegen die meisten Menschen einen Psychotherapeuten aufsuchen. Depressive Menschen leiden an vielfältigen körperlichen und emotionalen Beschwerden. Sie fühlen sich antriebslos und erleben ihr Leben als sinnlos. Während lange Zeit die Hilflosigkeit der Helfer genauso groß war wie die der Betroffenen, weiß man heute sehr viel mehr über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheit. In dem Vortrag werden die wesentlichen Merkmale der Depression beschrieben und aktuelle Forschungserkenntnisse zur Behandlung verständlich zusammengefasst.
Kulturladen Ziegelstein, Ziegelsteinstr. 104, 90411 Nürnberg, Eintritt: 3,50 Euro, erm.: 2,50 Euro

 

25. April 2002, 19.30 - 21.00 Uhr
Depression - kann jeden treffen
Dipl.-Psych. ger. Anja Ziervogel, wiss. Mitarbeiterin der Psychiatrischen Klinik der LMU München
Allein in Nürnberg leiden schätzungsweise 25.000 Menschen an einer Depression. Obwohl Depression eine sehr häufige Erkrankung ist, wird sie in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und nicht selten missverstanden. Wie Diabetes oder Bluthochdruck ist Depression nicht Ausdruck persönlichen Versagens, sondern eine Erkrankung, die jeden treffen kann, unabhängig von Beruf, Alter und sozialem Stand. Im Vortrag werden Anzeichen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten erörtert; Fragen und Diskussion schließen sich an. Interessierte, Betroffene, Familienangehörige sowie Freunde von Betroffenen sind herzlich eingeladen.
Haus der Gemeinde Nürnberg-Mögeldorf, Dr.-Gustav-Heinemann-Str. 55

 

Mai

 

13. Mai 2002, 19.30 - 21.45 Uhr
Zeit der Jugend - Zeit der Krisen?
Dr. med. Bernhard Pirkl, Kinder- und Jungendpsychiater am Klinikum Nord
Laut einer Studie waren angeblich 55 Prozent der unter 14- bis 17-Jährigen bereits einmal von einer psychischen Störung betroffen. Depression, Sucht, Ängste oder Essstörungen sollen die Hälfte unserer Kinder schon selbst erfahren haben. Was ist an diesen Zahlen dran? Werden unsere Kinder immer kränker oder wird hier unnötig Panik gemacht? Wann ist ein Kind/Jugendlicher wirklich gefährdet? Diese Veranstaltung richtet sich an Eltern, Lehrer und Jugendliche.
Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, Eintritt: 3 Euro

 

Juni

 

17. Juni, 18.30 Uhr - 20.30 Uhr
Depression: Die Situation der Angehörigen
Dipl.-Psych. D. Althaus, wiss. Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik der LMU München
Diskussionspartner: Dr. H. Glöckel, Verein der Angehörigen psychisch Kranker
Depressionen belasten nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die Mitmenschen: Ehepartner, Kinder, Eltern, Freunde und Kollegen. Der depressiv Erkrankte verliert oft jegliche Initiative, ist antriebs- und hoffnungslos und sieht keine Perspektive mehr. Aber auch die Angehörigen sind "Betroffene", denn sie sind diejenigen, die das Elend der Patienten buchstäblich mittragen, z.B. den Patienten bei der Arzt- und Therapeutensuche unterstützen und die Anforderungen des Alltags gemeinsam mit ihm bewältigen. Bei all dem sind sie mitunter auch Zielscheibe von Vorwürfen aus verschiedensten Richtungen. Die Gefahr, bei solcher Überforderung selbst mutlos zu werden, ist groß. Was sollten Angehörige über die Krankheit "Depression" wissen? Wie können sie lernen, damit umzugehen? Was können Angehörige für sich selbst tun, um Kraft für diese schwierige Aufgabe zu finden? Welchen Beitrag leisten dabei Angehörigengruppen?"
Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Die Veranstaltung wendet sich in erster Linie an Angehörige depressiv erkrankter Menschen.
Julius-Schieder-Haus, Pirckheimerstr. 16

 

Juli

 

03. Juli, 15.00 Uhr – 17.00 Uhr
„Macht Altern depressiv? – Neue Wege aus der Altersdepression“
Dr. Dr. G. Niklewski, Leitender Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg Nord
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Institut für Psychogerontologie, Prof. Dr. Oswald und der Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für angewandte Gerontologie e.V., Prof. Dr. Kaiser statt. Noch nie war die Lebenserwartung so hoch, die Chance auf ein langes Leben birgt aber auch Risiken: Altersbedingte Erkrankungen wie Arteriosklerose, Verschleißerscheinungen und psychische Erkrankungen treten im Alter vermehrt auf. Die Depression gilt neben den Demenzen als häufigste Erkrankung im höheren Lebensalter. Aber muss Altern zwangsläufig mit einer Depression einhergehen? Der Vortrag von Dr. Dr. G. Niklewski beleuchtet dieses komplexe Thema und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Im Anschluss daran können die Zuhörer Fragen stellen. Aula der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Regensburger Str. 160, Nürnberg

 

09. Juli, 20.30 Uhr - 22.00 Uhr
Depression im Spiegel von Literatur und persönlichen Zeugnissen
Dipl.-Psych. David Althaus, wiss. Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik der LMU spricht kurz einführende Worte über die Krankheit Depression. Lesung von Texten über Depression. Eine literarische Reise in die Welt der Trauer und der Leere, aber auch dem Neuanfang und der Hoffnung auf Besserung.
Der Schauspieler Thomas Witte liest ausgewählte Texte und wird von einer Flötistin dazu begleitet.
Gostner Hoftheater e.V., Austr. 70, 90429 Nürnberg, Eintritt: 5 Euro, erm.: 3 Euro

 

13. Juli 2002, 10.00 Uhr - 14.00 Uhr
"Gesund leben - in Bewegung bleiben"
Das Motto des Weltgesundheitstages bestimmt den diesjährigen Gesundheitsmarkt, bei dem das Nürnberger Bündnis gegen Depression vertreten sein wird. Den Infostand betreuen wieder die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Zentrums Aktiver Bürger.
Haben Sie Fragen rund um das Thema Depression, möchten Sie Adressen und Ansprechpartner wissen? Wir helfen Ihnen.
Die Stände werden rund um die Lorenzkirche aufgebaut.

 

Oktober

 

Mittwoch, 9. Oktober 2002, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr
„Gemeinsam gegen die Depression.....“ 10 Gruppenabende für depressiv erkrankte Menschen
Sehr viele Menschen, die unter Depressionen leiden, suchen neben ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung nach zusätzlichen Angeboten. Für viele ist der Bereich der Selbsthilfe (Patienten helfen Patienten) unterstützend. Andere fragen nach expertengeleiteten Gruppen, um mit der Erkrankung besser umgehen zu lernen. Das „Nürnberger Bündnis“ bietet die Teilnahme an einer spezifischen Gruppe zum Thema „Depression“ an. Die Gruppe wird von Frau Frey (Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadtmission) und Herrn Solbach (Psychiatriefachpfleger) geleitet.

 

Die TeilnehmerInnen sollen unterstützt werden, Strategien zum Umgang mit ihrer Erkrankung zu erwerben. Der Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen ist dabei eine wichtige Hilfe, um der Erkrankung aktiver begegnen zu können und für sich selbst neue Perspektiven zu entwickeln. Dieses Gruppenangebot, das weder eine psychiatrische noch psychotherapeutische Behandlung ersetzen kann, dient dazu, Betroffene bei ihrer täglichen Lebensgestaltung zu unterstützen.

 

Die ersten 10 Gruppenstunden werden von den beiden ExpertInnen begleitet. Anschließend besteht die Möglichkeit, dass die Gruppe sich ohne Expertenanleitung weiterhin trifft und als Selbsthilfegruppe weiterbesteht.

 

Gruppengröße:   maximal 12 Teilnehmer
Veranstaltungsort:  Regionales Selbsthilfezentrum KISS
(Frauentorgraben 69, 90443 Nürnberg)
Eigenbeitrag:   10 €  pro  Abend
Gruppenbeginn: Mittwoch, 9. Oktober 2002, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr

 

Information und Anmeldung über Herrn Althaus oder Frau Ziervogel:   089-51605754  oder 089-51605783

 

Die verbindliche Anmeldung erfolgt nach Vorgespräch und nach Überweisung des Teilnehmerbeitrags von 100 € auf das Konto des Nürnberger Bündnisses gegen Depression e.V., Sparda-Bank Nürnberg, BLZ 760 905 00, KN 224 224 9

 

12. Oktober 2002, 11.00 - 17.00 Uhr; Eckstein - Haus der evang.-luth. Kirche, Burgstr. 1-5
Anti-Depressionstag
Auf einer Informationsbörse für Betroffene, Angehörige und Interessierte stellen Nürnberger Institutionen - Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Ärzte, Psychotherapeuten, das Klinikum Nürnberg Nord und viele andere - ihre Angebote rund um das Thema "Depression" vor. Dieser Tag richtet sich an alle, die sich bei Workshops, Vorträgen und Infoständen über die Krankheit und Wege aus der Depression informieren möchten. Der Eintritt ist frei.

 

Zusätzliche Angebote am 12. Oktober:

 

09.00 Uhr:  Laufen gegen Depression. Treffpunkt ist der Parkplatz des Westbades an der Wiesentalstraße. Gemeinsam laufen Anfänger und Fortgeschrittene 5 Kilometer.

 

19 Uhr: Premiere des Theaterstückes „Bluthochzeit“ von Garcia Lorca. Unter Anleitung der Nürnberger Schauspielerin Angelika Kersten haben depressiv erkrankte Menschen ein Theaterstück einstudiert.
"Haus Eckstein", Burgstraße 1-5

 

November

 

Donnerstag, 7. November, 18.00 Uhr, Haus Eckstein
"Du verstehst aber auch gar nichts..." Typische Missverständnisse zwischen Betroffenen und Angehörigen beim Umgang mit Depression
Referenten: Susanne Meyer (Betroffene) und Dipl.-Psych. D. Althaus („Nürnberger Bündnis gegen Depression“)

 

Aufgrund der großen Nachfrage während des „Antidepressionstages“ wird diese Veranstaltung wiederholt. Im Rahmen von Rollenspielen werden typische Missverständnisse zwischen Angehörigen und Betroffenen bei depressiven Störungen gezeigt. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, weshalb die Verständigung oft so schwierig ist und welche grundsätzlichen Strategien auf lange Sicht sinnvoll sein können.
Maximale Teilnehmerzahl: 80.    

 

Samstag, 2. November, 16.00 Uhr, Lorenzkirche

 

Das „Nürnberger Bündnis gegen Depression“ lädt zusammen mit der Lorenzkirchen-Gemeinde zu einer Lesung mit Musik ein. Im Mittelpunkt steht die Krankheit Depression im Spiegel von Literatur und Psalmen
Obwohl viele Menschen unter Depressionen leiden, können nur wenige offen darüber sprechen. Autoren wie Sylvia Plath oder Fritz Zorn haben Worte für die Krankheit gefunden und ihre Erfahrungen literarisch verarbeitet. Auch die Psalmen geben tiefer Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung Raum. Die Lesung soll helfen, die Krankheit Depression besser zu verstehen.

 

Dezember

 

Mittwoch, 4. Dezember, 19.00 uhr
Depression bei Männern
Referent: Dr. Dr. G. Niklewski (leitender Arzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg Nord)

 

Inwieweit unterscheiden sich Depressionen bei Frauen und Männern? Gibt es eine eigene Männerdepression? In jedem Falle weiß man, dass auch sehr viele Männer von Depression betroffen sind. Für Männer ist es jedoch oft besonders schwer, mit dieser Krankheit umzugehen und sich dazu zu bekennen. In letzter Zeit werden zur Behandlung immer wieder auch Hormontherapien ins Gespräch gebracht (z.B. Testosteron-Substitution). Inwieweit sind diese Therapien hilfreich und sinnvoll, welche Alternativen gibt es?
Maximale Teilnehmerzahl: 80 Personen.
Ort: Haus Eckstein; 4.01; Burgstr. 1-3

 

 

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