Deutsches Bündnis gegen Depression

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Nürnberger Veranstaltungen 2001
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Nürnberger Veranstaltungen 2001


Wenn nicht anders angegeben, ist der Eintritt frei.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Mit freundlicher Unterstützung der AOK Bayern, der Sparda Bank eG und dem Caritasverband Nürnberg e.V.

 

***

 

Februar

 

21.02.2001, 19 Uhr
Vortrag "Wege aus der Depression – Mythen und Fakten. Über Ursachen, Symptome und erfolgreiche Behandlungsmethoden depressiver Störungen"
Der Vortrag wendet sich besonders an Betroffene und Angehörige sowie interessierte Nürnberger Bürger. Die Referenten, Prof. Dr. Ulrich Hegerl von der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dr. Dr. G. Niklewski, Leitender Arzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Nürnberg-Nord, gehören zum "Nürnberger Bündnis gegen Depression" und werden als ausgewiesene Experten über Behandlungswege depressiver Erkrankungen sprechen.
Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2

 

März

 

06.03.2001, 19 Uhr
Gründungsabend für Selbsthilfegruppen mit John P. Kummer (Schweiz)
Der Referent ist selbst Betroffener und hat in der Schweiz einen Verein zur Bewältigung von Depressionen Equilibrium" ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltung ist es, in Nürnberg Selbsthilfegruppen für an Depression erkrankte Menschen zu gründen.
Evangelisches Bildungswerk, Haus "Eckstein", Burgstraße 1-3

 

14.03.2001, 19.30 Uhr
Vortrag "Krank durch Glauben? Das christliche Gottesbild und sein Einfluss auf die Persönlichkeit des Menschen"
Ein Vortrag von Prof. Hans-Jürgen Fraas
Haus "Eckstein", Burgstraße 1-3

 

20.03.2001, 19.30 Uhr
Vortrag "Depression im Alter"
Depressionen bei alten Menschen werden oft nicht erkannt. Erschreckend ist zudem die hohe Zahl der Selbsttötungen im Alter besonders bei Männern. Der Vortrag von Dr. Dr. G. Niklewski, Leitender Arzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Nürnberg-Nord, beleuchtet dieses komplexe Thema und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.
Gesundheitsamt, Burgstraße 4

 

April

 

07.04.2001
Weltgesundheitstag

 

Mai

 

02.05.2001, 19.00 Uhr
Depression kann jeden treffen
Betroffene und Experten diskutieren über den schwierigen Umgang mit der Volkskrankheit.
Podiumsdiskussion unter Moderation von Frau Dr. Marianne Koch (Bayerischer Rundfunk)
Viele Menschen leiden unter Depressionen, nur wenige können darüber offen sprechen. Sie haben Angst, als "Versager" zu gelten und sind vielfach mit Ratschlägen wie "Reiß dich doch zusammen" konfrontiert, die ihnen nicht weiterhelfen. Auch Fachleute sind oft überfordert. 50 Prozent aller Depressionen werden nicht erkannt. In einer Podiumsdiskussion des "Nürnberger Bündnisses gegen Depression" wollen die Teilnehmer - Ärzte, Betroffene sowie Vertreter von Krankenkassen und Beratungsstellen - mit Vorurteilen rund um die Depressionen aufräumen. Wie kann ein besserer Umgang mit der Krankheit gelingen?
Ort: Foyer des Willstätter Gymnasiums, Laufer Gasse/Egidienplatz

 

Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen!

 

Kontakt:
Öffentlichkeitsarbeit Kompetenznetz Depression
Psychiatrische Klinik der LMU München
80336 München
Tel.: 0 89 / 51 60 - 55 53
Fax: 0 89 / 51 60 - 55 57

 

28.05.2001, 19.30 Uhr
"Wenn die Lebensfreude fehlt"
- ein Informationsabend über Depression, Selbstgefährdung und Wege zur Hilfe
Referent: Dipl.- Psych. David Althaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter der LMU München
Dazu herzlich eingeladen sind Betroffene, Interessierte, Familienangehörige sowie Freunde von Betroffenen. Gemeindezentrum der Nikodemuskirche, Stuttgarter Straße 33

 

Juni

 

22.06.2001, 18-21 Uhr
"Melancholie - Trauer - Depression"
Ein Orientierungsgespräch für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der kirchlichen Arbeit
Der Seminar-Abend bietet Informationen über die Krankheit Depression, ihre Symptome, Formen und möglichen Ursachen. Die Teilnehmer erhalten Hilfestellung im Kontakt mit depressiven Menschen sowie Hinweise auf weiterführende Beratungsangebote.
Leitung: Ulrike Rupprecht (Dipl.-Psych, psychologische Psychotherapeutin), Cornelia Stettner (Diakonin, Supervisorin)
Haus Eckstein, Burggasse 1-3, Raum 4.01
Gebühren: Mitglieder aus den Mitgliedseinrichtungen des evang. Bildungswerks:
15 DM für nebenamtlich Tätige, 30 DM für hauptamtlich Tätige
Andere: 40 DM
Eine Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerks e.V.

 

27.06.2001, 19.30 Uhr
Vortrag "Die dunkle Nacht der Seele"
Prof. Dr. Michael Plattig O. Carm. aus Münster spricht über das Thema "Die dunkle Nacht der Seele - vom spirituellen Umgang mit Leere, Trockenheit und Depression".
Depressive Zustände sind kein modernes Phänomen. In der spirituellen Tradition werden verschiedene Erfahrungen beschrieben, die der Depression ähnlich scheinen und mit dem Begriff der dunklen Nacht oder der Trockenheit benannt werden. Dabei werden diese als wachstumsbedingte Krisenphänomene betrachtet und nicht als Krankheitsbilder.
Haus Eckstein, Burggasse 1-3, Saal 1.01. (1. Stock)
Eintritt: 7 DM / erm. 4 DM

 

Juli

 

04. Juli 2001, 19.30 Uhr
Vortrag "Gesichter einer Depression"
Die Diplom-Psychologin Ulrike Rupprecht befasst sich in ihrem Vortrag mit Fragen, Ängsten, Vorurteilen und Fakten zur Depression. Die Veranstaltung gibt Auskunft über die Krankheit Depression, über Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie will darüber hinaus Orientierungshilfe für den Umgang mit depressiven Menschen geben.
"Irgend etwas stimmt nicht" - bei mir selbst oder bei Menschen, die mir in Familie, Freundeskreis oder Beruf begegnen. Handelt es sich um eine vorübergehende Verstimmung oder um eine Depression? Was ist "Depression" wirklich? Wie äußert sie sich? Betroffene und Menschen aus ihrem Umfeld trauen sich oft nicht, über die Erkrankung zu sprechen - aus Angst, abgelehnt oder abgestempelt zu werden. Umgekehrt trauen wir uns nicht nachzufragen - aus Angst, etwas falsch zu machen. Ängste und vielleicht auch Vorurteile machen das Thema auch heute noch zu einem Tabu.
Haus Eckstein, Burggasse 1-3, Saal E.01
Eintritt: 7 DM / erm. 4 DM

 

September

 

11. September 2001, 19.30 Uhr
Vortrag "Strategien zum Umgang bei wiederkehrenden Depressionen"
Referent: Prof. Dr. U. Hegerl, Sprecher des Kompetenznetzes Depression
Viele Menschen, die eine Depression hatten und durch die Hilfe von Psychotherapie bzw. Pharmakotherapie die Depression überwinden konnten, erleiden einen Rückfall (manchmal nach Monaten, manchmal nach Jahren). Trotz guter Behandlung neigen diese Menschen dazu, in größeren Intervallen immer wieder in eine depressive Phase zu kommen. Wie kann solch ein Mensch lernen, im Wissen um die eigene Verletzlichkeit für weitere depressive Episoden, mit seiner Krankheit umzugehen?
Gesundheitsamt, Burgstr. 4, Gesundheitsstudio

 

15. September 2001, 10.00 - 14.00 Uhr
Herbstaktion des "Nürnberger Bündnisses gegen Depression" in Nürnberg"
"Gegen die Herbst-Depression"
Jetzt beginnt wieder die Zeit, wo die Tage kürzer werden. Trübes Wetter und dunkle, verregnete Herbst-Nachmittage schlagen bei vielen Menschen auf die Stimmung. Bei manchen Menschen mündet diese gedrückte Stimmung in eine depressive Erkrankung ein. In der kalten Jahreszeit lässt sich ein Anstieg depressiver Erkrankungen um etwa 10 Prozent verzeichnen.
"Durch die Blume" möchten wir erneut auf das Nürnberger Bündnis gegen Depression aufmerksam machen und Ihnen die Möglichkeit geben, kompetente Gesprächspartner aufzusuchen und Informationsbroschüren mitzunehmen, oder lassen Sie sich von Oberbürgermeister Ludwig Scholz oder dem Psychiater Professor Ulrich Hegerl eine Blume schenken und holen sich so ein Stück Sommer zurück.

 

Wir laden Sie ein, uns an unserem Info-Stand an der Lorenzkirche am Samstag, 15. September 2001 von 10.00 bis 14.00 Uhr zu besuchen.

 

Was bieten wir an?

 

  • Kompetente Gesprächspartner
  • Informationsmaterial: Videos, Broschüren, Adressen, aktuelle Veranstaltungen
  • Kinderschminken
  • Blumen für Sie, die den Sommer zurückbringen

 

18. September 2001, 19.30 Uhr
Vortrag: "Selbstmord, Suizid, Freitod...? - Ursachen und präventive Möglichkeiten"
Referent: Prof. Dr. W. Wolfersdorf, Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für Suizidprävention
Gibt es einen Freitod, wie es Jean Amery in seinem Buch: "Hand an sich legen" behauptet? Ist der Entschluss, sich das Leben zu nehmen, ein freier, autonomer Akt, der jedem Menschen eingeräumt werden muß? Warum töten sich Menschen und wie sind die verschiedenen Epochen mit dem Thema "Suizid" umgegangen? Welche Theorien wurden im Laufe der Jahrhunderte dazu aufgestellt und wie wurde Suizid sanktioniert? Wie ist die heutige Auffassung von Suizid und welche Folgen sind in unserer Gesellschaft beobachtbar? Kann man Selbsttötungen verhindern? Welche Verfahren haben sich als erfolgreich herausgestellt? Warum suizidieren sich dann immer noch 12.000 Menschen pro Jahr in Deutschland und eine Million weltweit?
Gesundheitsamt, Burgstr. 4, Gesundheitsstudio

 

25. September 2001, 19.30 Uhr
Vortrag: "Wenn Angehörige mitleiden"
Referent: Dr. Braunwarth, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg Nord
Depressionen belasten nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die Mitmenschen: Ehepartner, Kinder, Eltern, Freunde und Kollegen. Der depressiv Erkrankte verliert jegliche Initiative, ist antriebslos und beziehungsunfähig. Aber auch die Angehörigen sind mit betroffen und fühlen sich oft überfordert und hilflos. Wie können Angehörige lernen damit umzugehen, ohne dabei selbst unterzugehen?
Gesundheitsamt, Burgstr. 4, Gesundheitsstudio

 

Oktober

 

02. Oktober 2001, 19.30 Uhr
"Macht unsere Gesellschaft krank?"
Referenten: Dr. rer. soz. Anna Maria Möller-Leimkühler (Dipl. Sozialwissenschaftlerin, Psychiatrische Uni-Klinik München),
Dr. Dr. Günter Niklewski, leitender Arzt der Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg Nord
Wir leben in einer Zeit, in der traditionelle Bindungen wie Familie und Normen zunehmend aufgelöst werden. Die Lebensgeschwindigkeit und die Anforderungen an den einzelnen Menschen werden größer. Wer mithalten will, muss intelligent, schnell, durchsetzungsfähig, flexibel und belastbar sein. Die Schere zwischen "Top oder Flop" wird größer. Inwieweit können diese gesellschaftlichen Veränderungen Ursache von depressiven Entwicklungen sein? Oder ist das Auftreten von Depressionen eher unabhängig von solchen Belastungsfaktoren zu sehen?
Gesundheitsamt, Burgstr. 4, Gesundheitsstudio

 

8 Abende ab dem 5. Oktober (Folgetermine sind immer Donnerstags)
"Depression - darüber spricht man nicht : Intensivkurs für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der kirchlichen Arbeit"
Der Intensivkurs wendet sich an Menschen, die in ihrem Berufsalltag depressiv erkrankten Menschen begegnen, mit depressiven KollegInnen zusammenarbeiten oder depressiv erkrankte Angehörige oder Freunde haben.
Leitung: Gottfried Peschke (Pfarrer, Supervisor KSA/DGfP), Friederike Bracht (Dipl.-Päd., Gruppenanalytikerin IGA(DAGG))
Eine Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerkes e.V.: Vor der schriftlichen Anmeldung ist ein Vorgespräch erforderlich. Bitte fordern Sie unter Telefon 09 11 / 2 14 21 31 einen Sonderprospekt an, maximal 10 TeilnehmerInnen
Gebühren: Mitglieder aus den Mitgliedseinrichtungen des evang. Bildungswerks:
150 DM für nebenamtlich Tätige, 300 DM für hauptamtlich Tätige
Andere: 400 DM

 

16. Oktober 2001, 19.30 Uhr
"Frauenkrankheit" Depression?
Referent: PD Dr. Mario Lanczik, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Erlangen
Frauen erkranken zwei- bis dreimal so oft an einer Depression wie Männer. Für diesen Geschlechterunterschied gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Kann man von einer "Frauenkrankheit" Depression sprechen? Der Referent, Priv. Doz. Dr. Mario Lanczik, wird aus medizinischer Sicht eine Antwort auf diese Frage geben.
Bildungszentrum Nürnberg

 

26. Oktober 2001, ab 10.00 Uhr
Gesundheitstag: "Seele und Gesundheit - Gesunde Seele"
Frau Dipl.-Psych. ger. Anja Ziervogel wird das "Nürnberger Bündnis gegen Depression" an einem Informationsstand vertreten und gerne Ihre Fragen zum Thema "Depression im Alter" beantworten.
Altern geht mit zahlreichen Verlusterlebnissen einher: Verlust des Lebenspartners, der Wohnung, der sozialen Rolle, der körperlichen Leistungsfähigkeit. Viele ältere Menschen fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen und "ausgemustert". Man könnte deshalb erwarten, dass alte Menschen deutlich häufiger unter Depressionen erkranken. Zumindest für schwere Depressionen gibt es aber keine überzeugenden Belege. Erschreckend ist allerdings die Zunahme der Suizidrate mit dem Alter, besonders bei Männern.
Seniorentreff Bleiweiß, Hintere Bleiweißstraße 15, 90461 Nürnberg

 

November

 

01. November 2001, 15.00 Uhr
Ökumenische Andacht: Depression als Lebensproblem
Dr. Dr. Günter Niklewski, leitender Arzt für Psychotherapie und Psychiatrie am Klinikum Nürnberg Nord spricht im Rahmen einer ökumenischen Andacht in St. Peter.
Vier Millionen Deutsche leiden derzeit unter Depressionen. Auch die Bibel berichtet von Menschen, die durch diese Tiefen gegangen sind Von Hiob bis David reicht die Liste der biblischen Gestalten. Depressionen und Wege, mit dieser Erkrankung zu leben, stehen im Mittelpunkt einer ökumenischen Andacht in der Kirche St. Peter.
Evang.-Luth. Pfarramt St. Peter, Regensburger Str. 30, 90478 Nürnberg

 

22. November 2001, 19.30 - 20.30 Uhr
"Wenn Frauen ihr Selbst zum Schweigen bringen - über weibliche Depressionen"
Referentin: Dipl.-Psych. Hannelore Voss, niedergelassene Psychotherapeutin und Lehrbe-auftragte der Uni Bremen
Was sind typische Risikofaktoren für eine Depression? Warum erkranken Frauen doppelt so häufig an Depressionen wie Männer? Frau Voss gibt einen Abriss über die Entstehungsbedingungen und die frauentypischen Risikofaktoren und wird dann vor allem über die Behandlung, die Heilfaktoren und die ressourcenorientierte Therapiemöglichkeiten zu Überwindung der weiblichen Depression referieren.
Stadtmission Nürnberg, Fritz Kelber Haus, Pirkheimerstr. 14, Eintritt 10,- DM.

 

 

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