Deutsches Bündnis gegen Depression

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MIND-Studie
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MIND-Studie


Übersicht

 An welchen Symptomen erkennt man eine Depression?
 Warum eine Therapie-Studie?
 Wer leitet die MIND-Studie?
 Wie läuft die Therapie-Studie ab?
 Wichtig zu wissen!
 Kontakt

***


An welchen Symptomen erkennt man eine Depression?

Depression ist eine häufige Erkrankung. Jeder zehnte Deutsche leidet zumindest einmal in seinem Leben an Depressionen. Oft werden die Symptome dieser Krankheit aber übersehen oder falsch eingeordnet. Wenn der Alltag grau wird, wenn gedrückte Stimmung, Kraftlosigkeit oder Schlafstörungen bei den Betroffenen mehr als zwei Wochen anhalten, können dies Anzeichen einer Depression sein. Auch hinter körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magenprobleme steckt häufig eine Depression. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Patienten, die mit unbestimmten körperlichen Beschwerden in eine Arztpraxis kommen, vielfach unter einer leichteren Form der Depression leiden.

Wer an einer Depression erkrankt ist, sollte professionelle Hilfe durch einen Arzt  oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile für depressiv erkrankte Menschen erfolgreiche Therapien gibt.

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Warum eine Therapie-Studie?

Mehr als 10 Prozent der Patienten, die ihren Hausarzt aufsuchen, leiden unter Depressionen. Gerade bei leichten und mittelschweren Depressionen fehlt das Wissen über die optimale Behandlung. Die MIND-Studie in Nürnberg möchte die Therapie leichter und mittelschwerer depressiver Störungen erforschen und dazu beitragen, dass betroffene Patienten schneller die bestmögliche Behandlung erhalten.

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Wer leitet die MIND-Studie?

Die Therapiestudie ist Teil des Großforschungsprojekts Kompetenznetz Depression, Suizidalität und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es handelt sich hierbei um eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung unter Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Universität Tübingen. Partner in Nürnberg sind die Praxisnetze Nürnberg-Nord und Nürnberg-Süd, Zusammenschlüsse von niedergelassenen Ärzte, sowie einzelne kooperierende Hausärzte.

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Wie läuft die Therapie-Studie ab?

Patienten werden von ihrem Hausarzt an die MIND-Studie überwiesen oder können sich direkt an das Studienzentrum wenden. Hier führen Ärzte und Psychologen mit dem Patienten zunächst diagnostische Gespräche. Wenn diese Gespräche ergeben, dass der Betroffene unter leichteren Depressionen leidet, erhält der Patient eine entsprechende Therapie im Rahmen der MIND-Studie. Die Behandlung kann aus einer Psychotherapie, einem Medikament oder der freien Wahl zwischen diesen Therapien bestehen. Die Behandlung dauert 10 Wochen.  In dieser Zeit besuchen die Patienten alle ein bis zwei Wochen das Studienzentrum. Die gesamte medizinische Betreuung des Patienten bleibt in dieser Zeit in den Händen eines kooperierenden Hausarztes.

Nach Abschluss der Studie erhält der Patient eine Empfehlung zur Weiterführung der Therapie und wird nach einem Jahr erneut zum Verlauf der Depression befragt. 

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Wichtig zu wissen!

Psychotherapie und Medikamente, so genannte Antidepressiva, sind beides anerkannte Therapie-Verfahren für Depressionen. Patienten erhalten also innerhalb der MIND-Studie eine Behandlung, die dem neuesten Stand der Forschung entspricht. Vorbehalte, unerprobten Medikamenten oder Therapieverfahren ausgesetzt zu sein, sind deshalb unbegründet.

Für die Teilnahme an der Studie entstehen dem Patienten keine Kosten. Diese werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung übernommen.

Innerhalb der MIND-Studie werden Betroffene eingehend beraten und erhalten nach der zehnwöchigen Behandlung eine Empfehlung, wie die Therapie der Depression weitergeführt werden kann.



Kontakt:

Forschungsnetz Ambulante Versorgung - medizinisches Studienzentrum Nürnberg der Ludwig-Maximilians-Universität München
Tel.: 0911-58 07 95 95 (Studienarzt Herr Winfried Scheunemann)
E-Mail: studienzentrum.nuernberg@gmx.de

 

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