Deutsches Bündnis gegen Depression

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Studie


Früherkennung und Behandlung von Depressionen in Hausarztpraxen

Evaluation von Fortbildungen zur Diagnostik, Therapie und Einschätzung des Rehabilitationsbedarfs im Rahmen des Lübecker Bündnisses gegen Depression

Übersicht

Hausarztpraxen
Ziel der Studie
Fortbildungsprogramm für Hausärzte
Studienfragestellung
Studienablauf
Auswertung und Ergebnis der Studie
Förderer
Studienzentrum und -mitarbeiter
Kontakt


***


Hausarztpraxen

Für viele Menschen ist der Hausarzt der erste und vertraute Ansprechpartner bei allen Fragen zu Gesundheit und Krankheit. Auch wenn Patienten nicht direkt von seelischen Problemen berichten, kann sich hinter einer Reihe von körperlichen Beschwerden eine Depression verbergen. Studien belegen, dass ca. 10 % der Patienten, die ihren Hausarzt aufsuchen, an einer depressiven Störung leiden. Die Hausarztpraxis ist damit ein zentraler Ort im Hinblick auf die Früherkennung und die Einleitung einer angemessenen Behandlung depressiver Erkrankungen.

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Ziel der Studie

Von April 2004 bis September 2005 führt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums in Lübeck eine wissenschaftliche Studie durch, mit dem Ziel, die ambulante Versorgung von Patienten mit Depressionen noch weiter zu verbessern. Die Hausärzte sollen darin unterstützt werden, Depressionen bei ihren Patienten frühzeitig zu erkennen und in Zusammenarbeit mit Fachärzten und Psychotherapeuten bestmöglich zu behandeln. Voraussetzung dafür ist ein wissenschaftlich geprüftes und praxistaugliches Fortbildungsprogramm für Hausärzte. 

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Fortbildungsprogramm für Hausärzte

Ausgangspunkt ist ein im Rahmen des Kompetenznetzes „Depression“ am Universitätsklinikum Freiburg entwickeltes Fortbildungskonzept für Haus- und Nervenärzte. In der Lübecker Studie wird dieses Programm überarbeitet und um Aspekte aus dem Bereich der Rehabilitation ergänzt.

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Studienfragestellung

Mit der Studie soll untersucht werden, ob Hausärzte, die an dem überarbeiteten Fortbildungsprogramm teilgenommen haben, Depressionen frühzeitiger erkennen – und angemessen behandeln – als Ärzte, die nicht an dem Programm teilgenommen haben (randomisierte, kontrollierte Interventionsstudie).

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Studienablauf

Alle im Raum Lübeck niedergelassenen Allgemeinärzte und hausärztlich tätigen Internisten (das sind insgesamt ca. 170 Praxen) werden um ihre Teilnahme an der Studie gebeten. Die Hälfte der Ärzte wird mit dem Programm zur Früherkennung und Behandlung von Depressionen geschult. Die andere Hälfte wird während der Studie nicht geschult – ihnen wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt das gleiche Fortbildungsprogramm angeboten. Die Ärzte werden einer der beiden Gruppen nach dem Zufallsprinzip zugeordnet.

In den Arztpraxen füllen an ausgewählten Stichtagen alle Patienten einen kurzen Fragebogen aus, der geeignet ist,  eine depressive Störung zu erkennen. Ohne die Angaben seiner Patienten zu kennen, gibt der Hausarzt jeweils seine Einschätzung zum Vorliegen einer depressiven Störung und ggf. zu ihrer vorgesehenen Behandlung ab. Diese Messungen werden vor, direkt nach und 6 Monate nach der Fortbildung der Hausärzte vorgenommen. Zusätzlich werden weitere Angaben zu den Patienten (z.B. Alter, Gesundheitszustand) und zum Hausarzt und der Praxis (z.B. psychiatrische Vorkenntnisse) erhoben.

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Auswertung und Ergebnis der Studie
Mit statistischen Methoden wird ermittelt, inwieweit sich die Erkennungsrate von Depressionen vor und nach der Schulung sowie zwischen den beiden Arztgruppen unterscheidet und ob eventuelle Unterschiede auf die Teilnahme am Fortbildungsprogramm oder auf andere Einflussfaktoren zurückzuführen sind.
Daraus lässt sich eine wissenschaftlich gesicherte Bewertung ableiten, inwieweit eine solche Fortbildung zur weiteren Verbesserung der ambulanten Versorgung depressiv Erkrankter beitragen kann. 

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Förderer

Verein zur Förderung der Rehabilitationsforschung in Schleswig-Holstein, e.V. (vffr)

Geschäftsstelle des vffr:

LVA Schleswig-Holstein
Dr. Nathalie Glaser-Möller
Ziegelstr.150
23544 Lübeck
Tel. 0451 /485 16 11

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Studienzentrum und -mitarbeiter
Die Studie wird durchgeführt im Rahmen des Lübecker Bündnisses gegen Depression von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

Studienleiter:  Institutsdirektor Prof. Dr. med. Fritz Hohagen

Studienmitarbeiter: Dr. Ines Schäfer, Dipl.-Psych. Winfried Lotz-Rambaldi

Kooperationspartner: PD Dr. Dr. Martin Härter, Dr. Isaac Bermejo, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie mit Poliklinik, Universitätsklinikum Freiburg
Prof. Dr. Jens-Martin Träder, Lehrbeauftragter Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

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Kontakt

Dr. Ines Schäfer, MPH
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck

Tel. 0451 / 500 - 24 45
e-mail: schaefer.i@psychiatry.uni-luebeck.de

 

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