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Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.



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'Lebensmüde?' - 2. Aktionstag des Chamer Bündnisses gegen Depression
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'Lebensmüde?' - 2. Aktionstag des Chamer Bündnisses gegen Depression


Samstag, 16. Oktober 2004, ab 13.00 Uhr; VHS Furth im Wald, Rosenstr. 6, 93437 Furth i. Wald
'Lebensmüde?' - 2. Aktionstag des Chamer Bündnisses gegen Depression
Podiumsdiskussion, diverse Workshops und Filmvorführung mit anschließender Diskussionsrunde

Beginn um 13:00 Uhr
mit einer Podiumsdiskussion zum Thema
„GRENZERFAHRUNGEN“
mit Gästen aus den Bereichen Rettungsdienst, Notfallseelsorge, Medizin und Krisendienst Horizont

Bewirtung, Brotzeiten, Kaffee und Kuchen durch die Rodinger Selbsthilfegruppe
 „Team Regenbogen“

Ab 15:00 Uhr
offene Workshops zum Zuhören und Mitmachen (Beschreibung umseitig)
· Suizid in der Literatur aufgezeigt an 3 exemplarischen Werken
· Theaterworkshop
· „Komm mit mir nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall...“ Umgang mit  Suizidalität
· Hinterbliebene nach Suizid

Ab 18:30 Uhr
Filmvorführung: „Der Herr der Gezeiten“ mit anschl. Diskussionsmöglichkeit


Kurze Inhaltsbeschreibung zu den Workshops

Suizid in der Literatur aufgezeigt an 3 exemplarischen Werken – Klaus Kutscher
(Dauer ca. 90 min.)
Im Gegensatz zur Wissenschaft kann und darf die Literatur unbefangen sprechen.
Es geht der Literatur nicht um „psychological correctness“ – der Selbstmord wird als „Freitod“ manchmal als die einzige legitime Möglichkeit desjenigen Menschen erklärt, der sich seiner selbst und der Lage der Welt bewußt geworden ist. Der Interessenschwerpunkt liegt hier nicht auf der Suizidprophylaxe, sondern in einem „spielerischen“ Umgang mit dem Thema: was haben drei Dichter (deren keiner freiwillig in den Tod gegangen ist, zwei wurden sogar steinalt, Goethe 83, Hesse 85 und Shakespeare immerhin 67) ihren Figuren in den suizidalen Mund gelegt? Mit welchen Argumenten, in welchen Lebenslagen ihrer Helden schien es ihnen angemessen, den Suizid zu thematisieren?
Literarisch Interessierte sind herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen!

Theaterworkshop – Jürgen Lorenz
Vorstellung des Theaterprojekts des Chamer Bündnisses gegen Depression.
Die bestehende Theatergruppe setzt sich zusammen aus erfahrenen und neuen Laienschauspie-lern, aus Mitwirkenden, die selbst an einer Depression erkrankt sind, gemeinsam mit nicht-betroffenen Spielern.
Der Workshop ist als Informationsmöglichkeit für Interessierte gedacht, zum Mitspielen ist jeder willkommen.
Es besteht die Möglichkeit auf Wunsch Videoausschnitte aus der ersten Produktion anzusehen.

„Komm mit mir nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall...“ Umgang mit  Suizidalität – Dr. Matthias Dobmeier
Jeder kann in seinem Leben in suizidale Krisen geraten, in denen er glaubt nicht mehr weiter zu wissen. Wie gelingt es wieder das Positive zu sehen und aus den dunklen Seiten der Depression wieder ins Licht des Lebens zurückzukommen.

Suizid in der Familie – was dann? – Elfriede Heller
Mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch Suizid beginnt für Hinterbliebene ein schwieriger Weg: Gefühle der Trauer, gerade wenn sie verbunden sind mit Gefühlen der Schuld, Scham und Wut, sind schwer auszuhalten und zu verarbeiten. Oft nicht zu beantwortende Fragen nach dem „Warum“ und die Auseinandersetzung mit Gefühlen eigener Ohnmacht und Hilflosig-keit stellen für Hinterbliebene eine enorme Belastung dar.
Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dieser Problematik zu beschäftigen, sich auszutauschen und Hifsmöglichkeiten für Betroffene zu erfahren.
Gesprächsrunde mit Frau Heller, Dipl. Psychologin beim Regensburger Krisendienst Horizont

 

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