Deutsches Bündnis gegen Depression

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Das Deutsche Bündnis gegen Depression
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Das Deutsche Bündnis gegen Depression


Übersicht

 

Warum ein Bündnis gegen Depression?

Modellprojekt gegen die Krankheit

Positive Bilanz

Vorbild für andere Regionen

Europaweites Bündnis gegen Depression

 

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Warum ein Bündnis gegen Depression?
Depressionen werden häufig unterschätzt und irgendwo zwischen Schnupfen und Einbildung eingeordnet. Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, an der die Betroffenen keine Schuld haben. Wird die Depression nicht erkannt, führt sie zu unnötigem Leiden und zur Gefährdung des Patienten, im schlimmsten Fall bis zur Selbsttötung (Suizid).

Als bundesweit einzigartiges Modellprojekt des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität startete das „Nürnberger Bündnis gegen Depression“ im Januar 2001 eine Aufklärungskampagne.

Zum "Nürnberger Bündnis gegen Depression" schlossen sich Hausärzte, Fachärzte, Psychotherapeuten, Beratungsstellen, das Gesundheitsamt, das Klinikum Nürnberg Nord, die Stadt Nürnberg, die Kirchen und viele weitere Einrichtungen zusammen. Zwei Jahre lang wurde das Bündnis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit 2003 setzt es seine Arbeit als Verein fort und finanziert sich durch Sponsorengelder und Spenden.

 

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Modellprojekt gegen die Krankheit
Allein in Nürnberg leiden schätzungsweise 25.000 Menschen an einer Depression. Damit sind über 5% der Bevölkerung von der Krankheit betroffen. Trotzdem wurde sie vor Beginn der Kampagne in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und nicht selten missverstanden.

Ein Ziel des „Nürnberger Bündnisses gegen Depression“ war und ist es, die Versorgungs- und Lebenssituation depressiver Menschen in Nürnberg zu verbessern. Dazu musste zunächst ein öffentliches Bewusstsein für die Krankheit geschaffen und das Thema enttabuisiert werden, etwa durch Kinospots, Plakate, Vorträge, Medienberichte und Aktionstage.

Zum anderen wurden über zwei Jahre hinweg Menschen aus medizinischen und sozialen Berufen zum Thema Depression weiterqualifiziert, damit zukünftig die Erkrankung besser erkannt und erfolgreich behandelt werden kann. Hausärzte, Pflegepersonal, Berater, Lehrer  Pfarrer u.v.a.m. besuchten die Fortbildungsveranstaltungen und erweiterten ihre Kenntnisse zu Diagnose und Therapie depressiver Erkrankungen.

Ferner erstellte das "Nürnberger Bündnis gegen Depression" Informationsmaterialien für Patienten und Angehörige, richtete spezielle Hilfsangebote an Menschen nach Suizidversuch und leistete Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfe- und Angehörigengruppen.

 

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Positive Bilanz
Das "Nürnberger Bündnis gegen Depression" kann eine positive Bilanz ziehen. Die Anzahl suizidaler Handlungen (Suizide und Suizidverusche) in Nürnberg sank nach zwei Kampagnenjahren um 24%, ein Effekt, der sich im Folgejahr 2003 nach Beendigung der intensiven Kampagne sogar noch verstärkte (32%). 

Beratungsstellen, Ärzte und Angehörige sozialer Berufe werden mittlerweile schneller auf die Krankheit aufmerksam und können Betroffenen deshalb wirksamer helfen.

 

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Vorbild für andere Regionen
Die guten Erfahrungen des „Nürnberger Bündnisses gegen Depression“ haben auch andere Kommunen überzeugt. Im Rahmen des bundesweiten Dachvereins "Deutsches Bündnis gegen Depression e.V." (gegründet 2003) haben sich Regionen und Städte in ganz Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland zusammengetan, um das Bündnis-Konzept aus Nürnberg zu übernehmen und regional zu adaptieren. In vielen Städten existiert bereits ein eigenes Bündnis gegen Depression. Informationen über die regionalen Bündnisses finden Sie unter Regionale Angebote.

 

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Europaweites Bündnis gegen Depression
Seit April 2004 gibt es das Bündnis gegen Depression europaweit: Die European Alliance Against Depression (EAAD) startet Interventionsprogramme, um die Versorgung depressiv Erkrankter zu verbessern. Regionen aus 18 europäischen Ländern - von Ungarn bis Portugal und Island bis Italien - haben sich zusammengetan. 

Aufbauend auf den Erfahrungen, die in den einzelnen Ländern bereits vorliegen, werden Konzepte, Maßnahmen und Materialien eingesetzt, die im Rahmen des Nürnberger Bündnisses entwickelt wurden. Partner in den 18 europäischen Staaten sind Universitäten, Krankenhäuser oder öffentliche Einrichtungen. Finanziert wird die European Alliance Against Depression von der Europäischen Kommission.

Weitere Infos unter www.eaad.net

 

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