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Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.



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Depression. Neues zu Epidemiologie, Verlauf und psychiatrische Komorbidität
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Depression. Neues zu Epidemiologie, Verlauf und psychiatrische Komorbidität


Donnerstag, 2. Juni 2005, 19.00 Uhr; im großen Hörsaal des Transitoriums der Universität zu Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
Depression. Neues zu Epidemiologie, Verlauf und psychiatrische Komorbidität

Ein wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sitzung der Medizinischen Gesellschaft zu Lübeck, Referentin: Dr. phil. Valerija Sipos, Leitende Psychologin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.Spacer

Depressive Störungen sind eine der häufigsten Ursachen von gesundheitlichen Einschränkungen, bei jungen Erwachsenen zwischen 15 und 35 mittlerweile sogar die häufigste Ursache von psychosozialer Beeinträchtigung. Prognosen besagen, dass die Bedeutung depressiver Störungen aufgrund medizinischer, demographischer und sozialer Entwicklungen weiter steigen wird. Trotz zunehmender Aufmerksamkeit auf depressive Störungen in der Allgemeinmedizin bleibt Depression eine unterbehandelte Erkrankung. Es gibt ein breites Spektrum von Verlaufsformen. Depression verläuft bei der Mehrzahl der betroffenen Menschen in Episoden mit Fehlen von oder nur geringen psychosozialen Einschänkungen im Intervall. Bei einer großen Gruppe von depressiven Patienten besteht allerdings ein chronischer Verlauf mit fluktuierenden kontinuierlichen leichtgradigen bis schwergradigen Symptomen. Als besonders bedeutsam für den Verlauf und die Notwendigkeit zusätzlicher Interventionen hat sich die psychiatrische Komorbidität erwiesen. Depression steht überzufällig in Verbindung mit sozialer Phobie, Panikstörungen, posttraumatischer Belastungsstörung, Substanzmissbrauch, Essstörungen, Schmerzstörungen und Persönlichkeitsstörungen. Erfolgreiche Behandlung erfordert Erkennung und spezifische, auf diese Komorbidität gerichtete Interventionen. 

 

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