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Wenn die Mutterliebe schwerfällt: nachgeburtliche Depression und Beziehungsstörungen
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Wenn die Mutterliebe schwerfällt: nachgeburtliche Depression und Beziehungsstörungen


Mittwoch, 03. November 2010; 18 - 20 Uhr; Paderborner Rathaus, Rathaussaal
Wenn die Mutterliebe schwerfällt: nachgeburtliche Depression und Beziehungsstörungen

Baby-Blues und mehr: Wenn die Mutterliebe schwerfällt

 

Psychische Störungen nach der Geburt gehören so gar nicht zu diesem an sich freudigen Ereignis. Die sogenannte postpartale Depression oder das „Stimmungstief“, oft als Baby-Blues bezeichnet, treten in den ersten zwei Wochen nach der Entbindung bei etwa 80 % aller jungen Mütter auf. Der Baby-Blues verschwindet in der Regel nach einigen Tagen spontan wieder. Die weit schwerwiegendere psychotische Störung in der Nachgeburtszeit, oft als Wochenbettdepression bezeichnet, kann bis zu 15 % aller Mütter betreffen. Diese Mütter berichten über extreme Erschöpfungszustände mit körperlichen Symptomen, wie Schlafstörungen, Appetitverlust. Traurigkeit, Schuldgefühle oder auch ambivalente Gefühle dem Kind gegenüber sind typisch.

 

In der Folge können sich bei einem längeren derartigen Verlauf Beziehungsstörungen zwischen Mutter und Kind entwickeln, die ihrerseits therapeutischer Hilfe bedürfen. Die Behandlung der Mütter steht dabei zunächst einmal im Vordergrund und kann auf Stationen, die zu einer Mutter-Kind-Behandlung befähigt sind, durchgeführt werden. Bei bereits manifesten Beziehungsstörungen kann eine gemeinsame Behandlung von Mutter und Kind auf einer dafür spezialisierten Station sinnvoll sein.

 

Der Referent des Vortrags, Dr. med. Luc Turmes beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Depression in der Familie, insbesondere bei Müttern mit ihren jungen Kindern. In der LWL- Klinik Herten gibt es eine eigene Station für Mutter-Kind-Behandlungen. In der LWL- Klinik Paderborn besteht ebenfalls die Möglichkeit, zur Behandlung der Mütter Kleinkinder mit auf der Akutstation zu betreuen.

 

Der Vortrag greift die Thematik der nachgeburtlichen Depression und der in der Folgezeit oder auch längerfristig auftretenden Beziehungsstörungen auf und zeigt – auch anhand von Bildmaterial über Video – wie therapeutische Hilfe möglich ist.

 



Referent:

 

Dr. med. Luc Turmes, Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie, Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik. Ärztlicher Direktor der LWL Klinik Herten

 

Um Voranmeldung  wird gebeten:

Frau Elisabth Meyer, paderborner Bündnis gegen Depression e.V.

Email: elisabeth.meyer@wkp-lwl.org

 

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