Bündnis gegen Depression

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Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.



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„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“
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„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“


Mittwoch; 05. November 2014; 19.00 Uhr Historischer Rathaussaal; Paderborn
„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“
Vortrag

Moderne Therapiestrategien bei bipolar affektiven Störungen – die Rolle des Trialogs und mehr..

 

Ein abrupter Depressionsbeginn ist typisch für bipolare, nicht aber für unipolare affektive Störungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern, in der die Geschwindigkeit des Beginns depressiver Episoden erstmals systematisch untersucht wurde. Die Erkenntnisse aus der Studie können für eine frühzeitige Diagnose und gezieltere Behandlung von depressiv erkrankten Menschen genutzt werden.

 

Richtige Diagnose – gezielte Behandlung
Die Ergebnisse zeigen, dass depressive Episoden im Rahmen bipolarer affektiver Störungen in ihrer großen Mehrheit  (58 Prozent) innerhalb einer Woche voll ausgeprägt sind, während dies nur bei einer Minderheit (7,4 Prozent) der Patienten mit unipolaren Depressionen der Fall war. Die Geschwindigkeit des Depressionsbeginns stellt somit ein wichtiges Merkmal dar, um frühzeitig zu erkennen, ob eine depressive Episode im Rahmen einer uni- oder bipolaren affektiven Störung auftritt. „Stellt sich die Depression abrupt ein, das heißt in einem oder wenigen Tagen, so spricht das für ein bipolare affektive Störung, auch wenn bisher noch keine manische Episode aufgetreten ist. Dies kann bei der Behandlung berücksichtigt werden, Rückschlüsse auf Neurobiologie und Genetik der Depression.
Abrupter versus langsam einschleichender Beginn weisen zudem auf unterschiedliche Krankheitsmechanismen hin. Hiermit verbunden ist auch die Frage, ob Patienten je nach raschem oder langsamem Beginn der depressiven Episode unterschiedlich auf eine medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung ansprechen.

 

Prof. Dr. med. U. Schäferr wird in seinem Vortrag differenziert auf die Symptome und geeignete Behandlungsmöglichkeiten bei bipolar affektiven Störungen eingehen.

 

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